Startup Modebranche

Beweg­grund

Ein Start­up in der Mode­bran­che hat erkannt, dass es in der Geschäfts­füh­rung eini­ge Rei­bungs­ver­lus­te gibt, die zu star­ken Span­nun­gen zwi­schen den Geschäfts­lei­tungs­mit­glie­dern führte.

Ana­ly­se des RMP-Profils

  • Im Bereich der Ord­nung herrscht hohe Übereinstimmung.
  • Das Geschäft wird nach kla­ren Struk­tu­ren geführt.
  • Es herrscht beid­seits gerin­ger Macht- und Füh­rungs­an­spruch, was für ein har­mo­ni­sches Mit­ein­an­der steht und wenig Macht­ge­ran­gel mit sich bringt.
  • Jedoch ergibt sich aus dem gerin­gen Macht- und Füh­rungs­an­spruch bei­der Per­so­nen eine unkla­re Handschrift.
  • Bei­de wol­len eigent­lich kein Per­so­nal führen.
  • Sie wol­len eher selbst­stän­dig arbeiten.
  • Bei­de sind gross­zü­gig und geben ten­den­zi­ell mehr aus, als sie sollten.
  • Dies führt zu finan­zi­el­len Eng­päs­sen im Unternehmensbudget.
  • Das kann sich auf Inves­ti­ti­ons­ent­schei­de, Gehalts­ver­hand­lun­gen etc. nega­tiv auswirken.

  • Das Motiv der Schön­heit ist bei der einen Per­son sehr stark ausgeprägt.

  • Gepaart mit dem Motiv Neu­gier, das eben­falls stär­ker als bei der ande­ren Per­son aus­ge­prägt ist, sorgt die­se Kon­stel­la­ti­on für stets neue krea­ti­ve Ansät­ze für Pro­duk­te und Leistungen.

  • Im Bereich Idea­lis­mus liegt das gröss­te Konfliktpotenzial.

  • Hier pral­len regel­mäs­sig die sehr aus­ge­präg­te idea­lis­ti­sche Her­an­ge­hens­wei­se der einen Per­son (wird schon gut gehen, wenn wir vol­le Ener­gie hin­ein­ste­cken; sozia­le Gerech­tig­keit bei der Per­so­nal­aus­wahl) und die rea­lis­ti­sche, zweck­ori­en­tier­te Welt­sicht der ande­ren Per­son (sozia­le Selbst­ver­ant­wor­tung, boden­stän­di­ge, rea­lis­ti­sche Lösungs­an­sät­ze) aufeinander

Erkennt­nis­se für die Geschäftsführung

Bei­de Pro­fi­le kön­nen sich, wenn die­se rich­tig bei den Ver­ant­wort­lich­kei­ten ein­ge­setzt wer­den, sinn­voll ergän­zen. Damit lässt sich grund­sätz­lich sicher­stel­len, dass geord­ne­te Struk­tu­ren und ein ziel­füh­ren­des Mit­ein­an­der zum Erfolg bei­tra­gen. Dies wur­de auch im gemein­sa­men Gespräch deut­lich. Der gerin­ge Füh­rungs­an­spruch bei­der kann durch eine Unter­stüt­zung aus dem Umfeld kom­pen­siert werden.

Wir­kung aus dem Gespräch

Nach anfäng­li­cher Abwehr­hal­tung der einen Per­son bezüg­lich des eige­nen Pro­fils, zeig­ten sich deut­li­che Ver­hal­tens­wei­sen im All­tag, die das Moti­va­ti­ons­pro­fil bestä­tig­ten. Bei­de Per­so­nen bean­spruch­ten danach für sich per­sön­lich eine ver­tief­te Aus­ein­an­der­set­zung mit dem per­sön­li­chen Pro­fil für wei­te­re Erkennt­nis­se in wei­te­ren Lebensbereichen.

Für das stärks­te Kon­flikt­po­ten­zi­al im Unter­neh­men woll­ten die Per­so­nen einen gemein­sa­men wei­te­ren Weg mit der for­an gmbh gehen.

Resul­tat in der Umsetzung

Wäh­rend den regel­mäs­si­gen Reflek­tio­nen bra­chen die Kon­flikt­po­ten­zia­le mehr­mals wie­der aus. Durch nach und nach gemein­sam defi­nier­te Mass­nah­men konn­ten die­se nach rund sechs Mona­ten gänz­lich aus­ge­räumt werden.